Whatsapp-Alternativen
Signal, Telegram oder Threema: Das sind die Vor – und Nachteile der Messengerdienste

Sehen Sie im Video: Warum Sie zu Signal, Telegram oder Threema wechseln sollten.

Privatsphäre ist in Zeiten globaler Datenkraken ein kostbares Gut. Dienste wie WhatsApp und Facebooks Messenger sammeln Daten über das Nutzerverhalten seiner User. Wer nicht will, dass seine Daten an die Geschäftskunden des Facebook-Konzerns weitergegeben werden, hat nur eine Wahl: Die Produkte des Unternehmens nicht zu verwenden.
Und es gibt Alternativen: Unter anderem die Messenger-App Signal. Sie stammt von der Signal-Stiftung, die WhatsApp-Gründer Brian Acton 2018 mit einem Kapital von 50 Millionen US-Dollar gegründet hat. Das Ziel: Einen wirklich privaten Messaging-Dienst zu erschaffen. Während WhatsApp nach der Übernahme von Facebook in das Geschäftsprinzip des Mutterkonzerns integriert wurde, hat Signal den Vorteil, dass es von einer gemeinnützigen Stiftung und nicht von einem gewinnorientierten Unternehmen betrieben wird. Eine Änderung der WhatsApp Nutzungsbedingungen diente vielen Nutzern offenbar als Denkanstoß. Die User müssen einem erweiterten Datenaustausch mit Mutterkonzern Facebook zustimmen, oder sie fliegen raus. Seitdem glühen die Server der Signal App. In den App-Stores ist sie längst auf Platz eins der Apps mit den meisten Downloads geklettert. Mitverantwortlich für den Hype dürfte auch Elon Musk sein. Der Tesla-Gründer und seit neuestem reichste Mensch der Welt hatte seinen mehr als 40 Millionen Followern via Twitter folgenden Aufruf geschickt: „Use Signal“, nutzt Signal. Obwohl Signal nicht die einzige WhatsApp-Alternative ist, dürfte Musk damit wohl indirekt die Weichen für den Nachfolger gestellt haben.
Ein weiterer Profiteur des WhatsApp Exodus ist die…