Sehen Sie im Video: Bidens Präsidentschaft lässt Geflüchtete aus Zentralamerika hoffen.

Ein Lastwagen wird aufgebrochen, 123 Personen springen heraus, weil sie lautstark auf sich aufmerksam gemacht hatten, so die mexikanische Nationalgarde. Der Fahrer wurde angehalten und kontrolliert, weil er sich nicht angeschnallt hatte. Die Menschen kommen alle aus Zentralamerika, die ihre Zukunft in den Vereinigten Staaten sehen. Daraus wird zu sehr hoher Wahrscheinlichkeit erst einmal nichts. Der Fahrer wurde festgenommen, die Einsatzkräfte brachten die Menschen in Sicherheit, jedoch nicht in die USA. Seit Jahren fliehen Menschen vor Naturkatastrophen, Armut und Gewalt aus Ländern Mittelamerikas gen Norden. Viele Migrierende hatten sich durch die Amtseinführung Joe Bidens eine offenere Grenze erhofft, und sich deshalb in den vergangenen Tagen auf den Weg gemacht. Erst Anfang der Woche hatte die guatemaltekische Polizei etwa 5000 Menschen, die aus Honduras kamen, zurückgeschickt. Viele haben alles hinter sich gelassen und alles verkauft, um die Reise auf sich nehmen zu können. Angel Alejandro Segredo ist noch nicht am Ziel, aber diesem schon sehr viel näher. Der Kubaner verweilt in der mexikanisch-amerikanischen Grenzstadt Juarez. Segredo will auf die andere Seite der Brücke, um anschließend ein legales Asylverfahren bekommen. Illegal überqueren möchte er die Grenze nicht. „Natürlich bin ich glücklich, dass Biden Präsident ist, aber ich will erst sehen, dass er auch tut, was er sagt.“ Derzeit wird der 27-Jährige jedoch abgelehnt, da es den US-Behörden während der Pandemie erlaubt ist, Asylsuchende aus Gründen der öffentlichen Gesundheit abzuweisen. Zudem hatte Donald Trump sein Heimatland Kuba wieder auf die Liste von Staaten gesetzt, die als Unterstützer des Terrors gelten. Biden hatte angekündigt, einige Beschlüsse des Ex-Präsidenten Donald Trumps rückgängig zu machen, und bereits in den USA verweilenden Menschen ohne Aufenthaltsstatus Hoffnung auf ein Bleiberecht…