Bis November 2020
Tui-Belegschaft schrumpft um mehr als ein Drittel

Das 2020 über weite Strecken eingebrochene Tourismusgeschäft hat beim Branchenprimus Tui nach Informationen aus Konzernkreisen zu einem personellen Aderlass geführt. Foto: Nicolas Armer/dpa

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Der Tourismus unterliegt starken saisonalen Schwankungen, oft sind Arbeitsverträge des Personals vor allem an den Reisezielen befristet. 2020 kam dann noch der Corona-Einbruch. Beim Branchenführer Tui sinkt die Gesamtbeschäftigung erheblich – der Sparkurs im Konzern läuft.

Das 2020 über weite Strecken eingebrochene Tourismusgeschäft hat beim Branchenprimus Tui nach Informationen aus Konzernkreisen zu einem personellen Aderlass geführt.

Im vergangenen November habe die gesamte Gruppe 37 Prozent weniger Mitarbeiter beschäftigt als ein Jahr zuvor, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag. Demnach schrumpfte die Belegschaft von knapp 60.300 Menschen im November 2019 auf rund 38.200 vor dem Jahresende 2020.

Zu üblichen Saisoneffekten wie einer geringeren Auslastung außerhalb des Sommers kamen diesmal noch die Pandemie-Folgen. Nebenbei fährt der weltgrößte Reiseanbieter einen scharfen Sparkurs, vor allem im Ausland.