Hahnenkamm-Rennen
Viel Kritik am Streif-Kurs: Besonders Kryenbühls Sturz schockte Anwesende und TV-Zuschauer

Urs Kryenbühls Körper verdreht sich während des Sturzes. Swiss Ski teilte mit, dass er nach ersten Untersuchungen eine Gehirnerschütterung, einen Bruch des rechten Schlüsselbeines sowie einen Riss des Kreuz- und Innenbandes im rechten Knie zugezogen hat

Kitzbühel sorgt jedes Jahr für ein Ski-Spektakel. Auf Bilder wie am Freitag aber würde jeder gerne verzichten. Zwei Abfahrer stürzen auf der Streif schwer, das Rennen wird später vorzeitig beendet. Angeführt von Andreas Sander landen die Deutschen weit vorne.

Als die Ärzte den schlimm gestürzten Urs Kryenbühl noch im Ziel von Kitzbühel versorgten, war Ryan Cochran-Siegle schon mit dem Rettungshubschrauber weggeflogen worden. Die berüchtigte Streif hat auch 2021 für schwere Stürze gesorgt und das sportliche Ergebnis samt dem starken fünften Platz von Andreas Sander etwas in den Hintergrund gerückt. Der Schweizer Abfahrer Kryenbühl war am Freitag beim Zielsprung mit dem Kopf auf die Piste gekracht, US-Profi Cochran-Siegle hatte bei seinem Unfall gar ein Fangnetz durchbrochen.

Normalerweise blicken bei der spektakulärsten Schussfahrt im alpinen Ski-Weltcup bis zu 50.000 Fans mit einem Mix aus Schaudern und Begeisterung den Berg hoch. Zuschauer sind wegen Corona 2021 nicht…