„Wir gehen wieder ein auf die Welt“, sagte Joe Biden in seiner Antrittsrede und kündigte an, die USA würden „ein starker Partner für Sicherheit und Frieden“ sein. Entsprechend wohlwollend und herzlich fielen die Reaktionen aus dem Ausland auf seine Amtseinführung aus.

Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ bei Twitter über ihren Sprecher mitteilen, der heutige Tag sei „eine Feier der amerikanischen Demokratie“. Sie freue sich „auf ein neues Kapitel deutsch-amerikanischer Freundschaft und Zusammenarbeit“.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagte in einer Videobotschaft, mit Bidens Amtsantritt sei die Hoffnung verbunden, „dass die internationale Gemeinschaft in Zukunft wieder enger und besser zusammenarbeitet, um die großen Probleme unserer Zeit zu lösen“, so Steinmeier.

EU-Ratspräsident Charles Michel erklärte, es sei an der Zeit zum „gesunden Menschenverstand“ zurückzufinden und „unsere Beziehungen zwischen der EU und den USA zu erneuern“.

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg schrieb an Biden, es beginne „ein neues Kapitel für das transatlantische Bündnis“. Die Führung in den USA bleibe „unverzichtbar bei der Zusammenarbeit zum Schutz unserer Demokratien, unserer Werte und der regelbasierten internationalen Ordnung“. Stoltenberg ergänzte, er freue sich auf die Zusammenarbeit und auf ein Treffen beim NATO-Gipfel später im Jahr.

Vorfreude auf eine Zusammenarbeit kommt auch von einem engen US-Verbündeten aus Asien: Japans Regierungschef Yoshihide Suga gratulierte Biden und seiner Vizepräsidentin Kamala Harris und schrieb auf Twitter, er freue sich darauf, „mit Ihnen und Ihrem Team zusammenzuarbeiten, um unsere Allianz zu stärken und einen freien und offenen Indopazifik zu verwirklichen“. Möglicherweise schon im kommenden Monat will Suga in die USA reisen, um Biden zu treffen.

Großbritanniens Premierminister Boris Johnson freut sich nach eigenen Worten ebenfalls auf die Zusammenarbeit mit Biden. Es sei wichtig, dass Großbritannien ein gutes Verhältnis zu…