Rechtsextreme Gewalt
Angst vor dem nächsten Sturm: Wie sich die US-Bundesstaaten auf das Schlimmste vorbereiten

Sehen Sie im Video: Washington und mehrere Bundesstaaten wappnen sich gegen Gewalt bei Joe Bidens Amtseinführung.

Großaufgebot der Sicherheitkräfte am Sonntag vor dem Kapitol in St. Paul, im US-Bundesstaat Minnesota. Auch hier wappnen sich die Behörden gegen weitere Ausschreitungen von Anhängern des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump. Im Zusammenhang mit der Amtseinführung des Demokraten Joe Biden hatte das FBI vor geplanten Protesten in der Hauptstadt Washington und in allen 50 Bundesstaaten gewarnt. Am Sonntag ließen sich in Minnesota allerdings nur wenige Trump-Anhänger blicken, die Sicherheitskräfte waren deutlich in der Überzahl. Ähnliche Bilder gab es auch vor dem Kapitol in Columbus, im US-Bundesstaat Ohio. Mehr als ein Dutzend Bundesstaaten haben die Nationalgarde aktiviert, um ihre Kapitolgebäude zu sichern. Die Sicherheitsbehörden waren in Alarmbereitschaft, weil die regierungsfeindliche „Boogaloo-Bewegung“ Kundgebungen angekündigt hatte. In der US-Hauptstadt Washington sollen rund 20. Nationalgardisten, Absperrungen und Zäune die geplante Amtseinführung Bidens am Mittwoch sichern. Das Regierungsviertel ist in Zonen eingeteilt, die schwer oder gar nicht passierbar sind. Schon am Freitag war an einem Kontrollpunkt ein Mann festgenommen worden, der mit Waffe, Munition und einem gefälschten Ausweis unterwegs war.

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von Leonie Scheuble
20.01.2021, 09:57 Uhr