Chipmarkt am Limit
Der Homeoffice-Boom stellt die Autobranche vor ein Problem – aber anders, als man vermuten würde

Bei ersten Herstellern stand die Produktion bereits still (Symbolbild)

© FrankHoermann/SVEN SIMON/ / Picture Alliance

von Malte Mansholt
20.01.2021, 11:59 Uhr

Das Coronavirus treibt die Welt ins Homeoffice – und Nachfrage nach der technischen Ausstattung dafür nach oben. Ein unerwarteter Leidender der Entwicklung: die gebeutelte Autoindustrie.

Lange tat sich Deutschland mit der Einführung des Homeoffice schwer, mit dem Coronavirus boomt es. Und das nicht nur hierzulande. Die Nachfrage nach Laptops und Co. explodierte förmlich – und die Produktion kommt kaum hinterher. Darunter leiden aber nicht nur Kunden, die lange auf bestellte Geräte warten müssen. Sondern auch die gebeutelte Autoindustrie.

Schuld ist eine Knappheit auf dem Chipmarkt. Die plötzliche Welle der Heimarbeit erhöht nicht nur rasant die Nachfrage nach passenden Laptops, sondern auch den Bedarf an entsprechenden Cloud-Diensten und den Serverzentren dahinter. Gleichzeitig stellt sich die Smartphone-Branche auf die 5G-Technologie um, Sony und Microsoft brachten mit…