Kann nicht endlich wieder alles normal sein? Der Ausblick auf weitere Wochen Homeschooling und Einschränkungen zermürbt; Sorgen, ob sie ihren Job morgen noch haben, quälen viele Menschen. Diese Ermüdung zeigt sich auch in repräsentativen Umfragen. Etwa jeder Vierte hält derzeit die Maßnahmen für übertrieben – deutlich mehr als während des Shutdowns im Frühjahr. Aber wenn nur ein Viertel dagegen ist, heißt das auch: Die Mehrheit hält die Beschränkungen weiterhin für angemessen.  

Auch bei den jüngsten Verhandlungen waren sich Bund und Länder schnell einig, der Shutdown müsse verlängert werden. Nur über Verschärfungen wurde noch gestritten.

Was bis zum 14. Februar gilt

Treffen sind weiterhin nur mit einer Person erlaubt, mit der man nicht zusammenlebt.

Schulen und Kindergärten sollen geschlossen bleiben, Baden-Württemberg hat jedoch angekündigt, Grundschulen und Kitas früher zu öffnen.

In öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften gilt verschärfte Maskenpflicht, selbstgenähte Masken, Schals oder Visiere sind nicht mehr zulässig, sondern nur medizinische Masken. Dazu gehören OP-, FFP2- und KN95-Masken. (Mehr zu den Masken lesen Sie hier.)

Auch ein Recht auf Homeoffice kommt: Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber müssen überall dort, wo es möglich ist, »den Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen«, sofern die Tätigkeiten es zulassen. In Betrieben, in denen Arbeitende weiterhin präsent sein müssen und kein Abstand gehalten werden kann, wird das Tragen von medizinischen Masken Pflicht. Die Masken sollen vom Arbeitgeber bezahlt werden.

Gamechanger Mutante

Grund für das vorgezogene Treffen war vor allem die Sorge vor neu aufgetretenen Mutationen, die es dem Virus erleichtern, sich auszubreiten. »Da die Mutation B.1.1.7 bereits in Deutschland nachgewiesen wurde, sind Bund und Länder gemeinsam der Auffassung, dass der jetzige Erkenntnisstand zwingend ein vorsorgendes Handeln erfordert«, heißt es in dem Beschluss von Bund und…