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Clubhouse und der Datenschutz: Vier Gründe, warum die App umstritten ist

Clubhouse ist die derzeit populärste iPhone-App

© Getty Images

von Christoph Fröhlich
18.01.2021, 15:46 Uhr

Clubhouse ist der derzeit angesagteste App. Um dabei sein zu können, geben viele Nutzer ihre Kontaktdaten preis – was das Unternehmen damit anfängt, ist nicht klar ersichtlich. Auch sonst wird Datenschutz nicht besonders großgeschrieben.

Clubhouse ist die App der Stunde. Es ist ein Netzwerk ohne Bilder, ohne Text, ohne Likes – dort wird nur geredet. Klingt langweilig, doch genau das macht den Charme aus. Es ist quasi ein Podcast zum Mitmachen. Angefacht wurde der Hype von zahlreichen Prominenten und Influencerinnen, Schauspielern und Moderatorinnen, die sich öffentlichkeitswirksam auf der Plattform anmeldeten. Hinzu kommt die künstliche Verknappung: Derzeit können sich nur iPhone-Nutzer*innen anmelden, und das auch nur mit einer Einladung von einem bereits bestehenden Mitglied.

Um andere einladen zu können, muss man der App gleich zu Beginn den Zugriff auf das eigene Kontaktbuch gewähren. Das ist mit einem Klick erledigt. Nur:…