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Sehr seltenes Panzernashorn: Zoo begrüßt drolligen Nachwuchs – „Es gab nur ein Treffen“

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Es ist noch etwas wackelig auf den Beinen, das kleine Nashornbaby, das vor kurzem im Zoo von Breslau auf die Welt kam. Mutter ist die sechs Jahre alte Marusia. Für den Zoo ist die Geburt ein großer Erfolg: Zum ersten Mal in der 155-jährigen Geschichte ist es hier gelungen, die seltenen Nashörner zu vermehren. Zoodirektor Radoslaw Ratajczak: O-TON RADOSLAW RATAJCZAK, ZOODIREKTOR: „Es war ein einmaliges Treffen, man kann hier also nicht von Liebe sprechen. Nashörner zu züchten erfordert starke Nerven, denn vor der Paarung müssen sie erst kämpfen. Und wenn man zwei Tiere hat, die um die zwei Tonnen wiegen, wird es laut im Gehege. Es gab nur ein Treffen, eine Paarung und jetzt gibt es ein Baby. Perfekt.“ Der Name des Nashornbabys steht noch nicht fest. Es gehört zur Art der Panzernashörner. Die Art, die auch „indisches Nashorn“ genannt wird, ist sehr selten. Immer wieder wurden die Tiere gejagt, um aus ihren Hörnern Dolchgriffe oder Medikamente herzustellen. Erwachsene Tiere können deutlich mehr als zwei Tonnen wiegen. Damit sind die Tiere die viertgrößten an Land lebenden Säugetiere.

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Zum ersten Mal in der 155-jährigen Geschichte des Breslauer Zoos ist es gelungen, seltene Panzernashörner zu vermehren. Das Junge ist wohlauf, hat aber noch keinen Namen.

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