Wegfallende Patente
Bayer hofft auf Wachstumsschub mit Gen- und Zelltherapien

Gen- und Zelltherapien sollen das Wachstum des Bayer-Konzerns ankurbeln. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

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Das Pharmageschäft des Dax-Konzerns gilt unter Experten als noch gut aufgestellt. Doch die Leverkusener müssen unter anderem den Wegfall von Patenten auf aktuelle Kassenschlager kompensieren. Langfristiges Wachstum soll nicht nur durch neue Medikamente gesichert werden.

Noch verdient der Bayer-Konzern mit Kassenschlagern wie dem Gerinnungshemmer Xarelto und dem Augenmedikament Eylea prächtig, doch wegen wegfallender Patente dürften die Umsätze mit diesen Mitteln in den kommenden Jahren sinken.

Ersatz muss her. Neben neuen, eher klassischen Medikamenten verspricht sich der Pharmachef des Dax-Konzerns, Stefan Oelrich, viel von der Gen- und Zelltherapie. Hier gaben die Leverkusener einiges Geld für Übernahmen aus, die das Wachstum des Unternehmens in der zweiten Hälfte der Dekade ankurbeln sollen. «Wir treiben die Transformation unseres Geschäfts voran und bauen unser vielversprechendes Entwicklungsportfolio zusammen mit unseren Partnern aus», sagte Oelrich bei einem Pharma-Medientag.

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