Terminverschiebungen
Urteil im Lübcke Prozess voraussichtlich am 28. Januar

Der Hauptangeklagte Stephan Ernst neben seinem Verteidiger Mustafa Kaplan im Gerichtssaal des Oberlandesgerichts Frankfurt/Main. Foto: Boris Roessler/dpa-Pool/dpa

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Die Vorwürfe gegen Stephan Ernst sind schwer, die Anklage fordert die Höchststrafe für den mutmaßlichen Mörder von Walter Lübcke. Mit dem Urteil wird wegen Terminverschiebungen nun für den 28. Januar erwartet.

Das Urteil im Prozess um den Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke wird voraussichtlich am 28. Januar verkündet. Grund dafür sind Terminverschiebungen bei den Plädoyers der Verteidigung.

Ursprünglich war an diesem Donnerstag der Schlussvortrag der Anwälte des Hauptangeklagten Stephan Ernst vor dem Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt vorgesehen. Dieser fiel jedoch aus, weil das Gericht kurz noch einmal in die Beweisaufnahme einstieg, Anträge der Nebenklage ablehnte und einen rechtlichen Hinweis erteilte.

Ernsts Anwälte werden am kommenden Donnerstag plädieren, an dem ursprünglich für die Urteilsverkündung vorgesehenen 26. Januar plädieren die Anwälte des zweiten Angeklagten. In dem Verfahren muss sich der 47…