Millionenbetrag gezahlt
Warburg-Bank begleicht Cum-Ex-Steuerforderungen

Haupteingang des Bankhauses M.M.Warburg & CO in Hamburgs Innenstadt. Foto: Axel Heimken/dpa

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Insgesamt 155 Millionen Euro zahlt die Warburg Bank, um Steuernachforderungen im Zusammenhang mit Cum-Ex-Geschäften zu begleichen. Als Schuldeingeständnis will das Hamburger Geldhaus dies aber nicht verstanden wissen.

Die in den Cum-Ex-Skandal verwickelte Warburg-Bank hat nach eigenen Angaben alle Steuerforderungen beglichen.

Nachdem die Gruppe bereits im April 2020 rund 44 Millionen Euro an das Finanzamt für Großunternehmen in Hamburg gezahlt habe, seien nun zum Jahresschluss 2020 noch einmal 111 Millionen Euro überwiesen worden, teilte die Bank am Donnerstag in Hamburg mit. Zur Verfügung gestellt worden sei das Geld von den beiden Hauptgesellschaftern der Warburg Gruppe.

Mit den Zahlungen über insgesamt 155 Millionen Euro «sind die wegen der sogenannten Cum-Ex-Aktiengeschäfte der Warburg Bank für die Jahre 2007 bis 2011 vom Finanzamt festgesetzten Steuern vollständig beglichen», betonte die Bank. Die vom Landgericht Bonn im März 2020 angeordnete Einziehung der Steuern sei damit erledigt.