Bundesbank fordert Entwicklung
Wandel zu bargeldlosem Bezahlen erhöht Druck auf Banken

Ein Smartphone (iPhone) wird an den Bezahl-Terminal an der Kasse eines Supermarktes gehalten. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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Die Corona-Pandemie beschleunigt das Bezahlen ohne Schein und Münze. Bargeldlose Alternativen gibt es mittlerweile viele. Eine gemeinsame europäische Lösung kommt nicht so schnell voran wie erhofft.

Die Bundesbank dringt angesichts des Trends zum bargeldlosen Bezahlen auf Fortschritte bei den Bemühungen um eine europäische digitale Bezahlinfrastruktur.

Der Weg in Richtung eines gemeinsamen Angebotes in Europa müsse «konsequent weitergegangen werden», forderte Bundesbank-Vorstandsmitglied Burkhard Balz am Donnerstag in Frankfurt. «Das Jahr 2021 wird für dieses Projekt einer europäischen Zahlungsverkehrsinitiative ganz wesentlich sein.»

Große Euro-Banken unter anderem aus Deutschland, Frankreich und Spanien wollen ein einheitliches europaweites System aufbauen, welches das Bezahlen per Karte und Smartphone abdeckt («European Payments Initiative» – kurz EPI). Auch angesichts wachsender Fintech-Konkurrenz sowie elektronischer Bezahlangebote wie Apple Pay oder Google…