Vor Wahl des neuen CDU-Chefs
Merz will nicht mit Merkel brechen, Laschet geht Röttgen an

Friedrich Merz (l) versichert im Fall seiner Wahl zum CDU-Chef, einen Bruch mit der Ära Merkel verhindern zu wollen. Foto: Michael Kappeler/dpa

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Seit knapp einem Jahr tobt ein Machtkampf in der CDU. Am Wochenende steht der Showdown an. Danach müsse man ganz schnell zusammenfinden, betonen die drei Bewerber auf den letzten Metern. Aber einer nutzt einen Auftritt vor Südwest-Politikern für die Abteilung Attacke.

Kurz vor der Entscheidung über den CDU-Parteivorsitz haben alle drei Bewerber das Versprechen abgegeben, die Gräben und Lagerdenken in der Partei nach ihrer Wahl zu überwinden.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, Ex-Fraktionschef Friedrich Merz und Außenpolitiker Norbert Röttgen waren am Mittwoch getrennt voneinander digital einer Klausur der baden-württembergischen Landtagsfraktion zugeschaltet.

Merz, der viele Anhänger in der Südwest-CDU hat, versicherte im Fall seiner Wahl zum CDU-Chef, einen Bruch mit der Ära Merkel verhindern zu wollen. «Nach Angela Merkel die Zeit zu gestalten wird – ob wir das wollen oder nicht – von der Bevölkerung in Deutschland als eine tiefe Zäsur…