Umwelt- und Naturschutz
Umweltministerium will höheren Anteil für Öko-Agrarförderung

Mit dem Düngerstreuer am Traktor fährt ein Landwirt im Main-Kinzig-Kreis über ein noch grünes Getreidefeld. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

© dpa-infocom GmbH

Die Reform der europäischen Agrarpolitik ist noch nicht in trockenen Tüchern, auf EU-Ebene wird noch verhandelt. Deutschland könne und müsse trotzdem vorangehen, sagt Umweltministerin Svenja Schulze – und macht Vorschläge, wie die Landwirtschaft künftig grüner werden kann.

Das Bundesumweltministerium (BMU) fordert, dass künftig 30 Prozent der Direktzahlungen an europäische Landwirte in Maßnahmen für den Umwelt- und Naturschutz fließen sollen.

Der Zeitdruck, einen klaren Rahmen für die nationale Umsetzung der EU-Agrarreform zu schaffen, sei enorm, sagte Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) am Rande eines Online-Agrarkongresses. Dazu waren neben Politikern auch Landwirte und Wissenschaftler eingeladen.

Mit einem am Mittwoch vorgestellten Positionspapier will das Umweltministerium die eigenen Ziele deutlich machen, mit denen die Landwirtschaft der Zukunft grüner werden soll. Zuvor hatten am Mittwoch auch die Umweltminister der Länder ein Papier mit…