Twitter-Alternative
Amazon weist Vorwürfe gekappter Parler-Zugänge zurück

Die bei Anhängern des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump beliebte Social-Media-Plattform Parler ist von Amazon-Servern rausgeflogen. Foto: Christophe Gateau/dpa

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Aufrufe zum Bürgerkrieg und zur Ermordung von Politikern auf Parler – ist das ein hinreichender Grund, der Plattform die Infrastruktur zu entziehen? Amazon sieht sich im Recht und verteidigt den Schritt.

Amazon hat die Entscheidung verteidigt, die bei Trump-Anhängern beliebte Twitter-Alternative Parler von seinen Servern zu werfen.

Parler ist seit Montag vom Netz, und es ist bisher unklar, ob der Dienst einen neuen Infrastruktur-Dienstleister finden kann. Die Plattform zog vor Gericht mit der Forderung, Amazon per einstweiliger Verfügung zur Rücknahme der Kündigung zu zwingen. Der weltgrößte Online-Händler ist auch ein führender Anbieter von Infrastruktur im Netz, auf die viele Start-ups und etablierte Unternehmen zurückgreifen.

Der Tech-Konzern konterte in seiner Antwort auf die Klage, er sei durchaus berechtigt gewesen, Parler den Zugang zu seinen Servern zu entziehen. Der Vertrag habe vorgesehen, dass der Dienst Beiträge mit…