Studie
ILO: Mitarbeiter im Homeoffice besser schützen

Arbeiten im Homeoffice bedeutet laut einer Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) auch teils schwierige Arbeitsbedingungen und wenig Schutz. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

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Für viele Beschäftigte war der Wechsel ins Homeoffice mit viel Improvisation verbunden. Doch das Arbeiten zu Hause wird auch nach Corona Alltag bleiben. Eine Organisation der Vereinten Nationen fordert nun Nachbesserungen für einen besseren Schutz.

Arbeiten im Homeoffice bedeutet nach einer Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) für Millionen Menschen weltweit: teils schwierige Arbeitsbedingungen und wenig Schutz.

Das Modell der Arbeit in den eigenen vier Wänden, das in der Corona-Krise vielerorts als Notlösung eingeführt wurde, werde langfristig an Bedeutung gewinnen, schreibt die ILO in Genf am Mittwoch. Um so wichtiger sei es, Arbeitsbedingungen und Schutz zu verbessern.

Um Ansteckungen mit dem neuen Virus möglichst zu vermeiden, wurden im Frühjahr 2020 Millionen Menschen in aller Welt zum Arbeiten zwischen Küche und Schlafzimmer gezwungen, teils ohne Schreibtisch oder ausreichend Platz. In den ersten Monaten der…