Studie des WWF
43 Millionen Hektar tropischen Regenwalds zerstört

Abgeholzte Fläche des Amazonas in Brasilien. 43 Millionen Hektar tropischen Regenwalds sind nach Berechnungen der Umweltorganisation WWF in den vergangenen Jahren allein in 24 besonders stark betroffenen Gebieten zerstört worden. Foto: Martina Farmbauer/dpa

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Für den Anbau von Futtermittelsoja, Kakao und Rindfleisch wird oft Regenwald vernichtet. Der WWF zählt rund 43 Millionen Hektar zerstörten tropischen Regenwald. Zum Vergleich: Deutschland ist rund 35,7 Millionen Hektar groß.

43 Millionen Hektar tropischen Regenwalds sind nach Berechnungen der Umweltorganisation WWF in den vergangenen Jahren allein in 24 besonders stark betroffenen Gebieten zerstört worden. Das gehe aus Satellitendaten von 2004 bis 2017 hervor, teilte der WWF in Berlin mit.

Den größten Verlust gebe es im Amazonas in den Ländern Brasilien, Kolumbien, Peru, Bolivien, Venezuela und Guyana mit 18,3 Millionen Hektar. Zur Einordnung: Die Fläche Deutschlands ist mehr als 35,7 Millionen Hektar groß.

Der WWF betonte, dass auch Unternehmen und Verbraucher in Deutschland eine Mitschuld an der Entwaldung trügen. «Für den Anbau von Futtermittelsoja,…