Rekordtief im Gesamtjahr
Inlandstourismus bricht im November ein

Der Inlands-Tourismus verzeichnet ein Rekordtief während der Corona-Pandemie. Foto: Roberto Pfeil/dpa

© dpa-infocom GmbH

Reisen steht nicht gerade hoch im Kurs während eines Lockdowns. Das bekommen Hotels und Pensionen kräftig zu spüren.

Die Corona-Krise hat das Hotelgewerbe in Deutschland im vergangenen Jahr mit voller Wucht getroffen.

Nach ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Übernachtungen von Reisenden aus dem In- und Ausland gegenüber dem Vorjahr um 40 Prozent auf das Rekordtief von 299 Millionen gesunken.

Das ist der niedrigste Stand seit dem Vorliegen gesamtdeutscher Ergebnisse im Jahr 1992 mit damals 318,4 Millionen Übernachtungen, wie die Wiesbadener Behörde am Mittwoch mitteilte.

Im November brach die Zahl der Übernachtungen gegenüber dem Vorjahresmonat um 72,2 Prozent auf 9,0 Millionen ein. Zur Bekämpfung wieder steigender Corona-Zahlen war ein Teil-Lockdown verhängt worden. Übernachtungen von Privatreisenden in Hotels, Pensionen und anderen Beherbergungsbetrieben wurden…