Betriebe im Lockdown
Kritik aus der Wirtschaft an Corona-Hilfen reißt nicht ab

«Die als Bazooka-Hilfen groß angekündigten Hilfen müssen endlich bei den Betrieben ankommen und dürfen nicht von Bürokratie ausgebremst werden», sagt Hans Peter Wollseifer. Foto: Christoph Soeder/dpa

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Für viele Betriebe im Lockdown wird die Luft immer dünner, berichten Wirtschaftsverbände. Hilfen müssten schnell kommen. Es gebe aber zu viel Bürokratie. Der Handwerkspräsident spricht von «Verzweiflungshilferufen».

Die Kritik aus der Wirtschaft an der schleppenden Umsetzung und zu viel Bürokratie bei den staatlichen Corona-Hilfen reißt nicht ab.

Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Die als Bazooka-Hilfen groß angekündigten Hilfen müssen endlich bei den Betrieben ankommen und dürfen nicht von Bürokratie ausgebremst werden.» Kritik kam auch vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft, der von «leeren Versprechen» sprach.

Wollseifer sagte: «Wenn es lediglich darum ginge, über das Regelungswirrwarr Frust zu schieben, wäre das zwar ärgerlich, aber noch nicht bedrohlich. Aber längst ist das nicht mehr nur frustrierend, sondern existenzbedrohend…