Österreich im Lockdown
Linzer Wirtin glaubt an #wirmachenauf – bis die Polizei ihren Laden wieder schließt

Wie es derzeit klingt, könnte sich der harte Lockdown noch bis Ostern hinziehen (Symbolbild)

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Es scheint auch eine Verzweiflungstat gewesen zu sein: Eine Wirtin aus Linz entdeckte online die Protestaktion des Handels #wirmachenauf und öffnete ihr Lokal. Sie muss dringend Geld verdienen – doch das rechtfertigt den Regelbruch nicht.

Die Vorgaben zur Eindämmung von Covid-19 gelten in Österreich genauso wie in Deutschland: Restaurants, Kneipen, Clubs, Wirtshäuser, sie alle müssen geschlossen bleiben. Erlaubt ist allein das Angebot von Gastronomen, Speisen und Getränke zur Abholung anzubieten. Doch ein Sitzplatz am Tresen ist genauso tabu wie ein Tisch für ein leckeres Dinner oder Mittagessen. Der Verzehr vor Ort ist nicht gestattet. 

Eine Wirtin aus Linz glaubte, sie hätte nun einen Ausweg gefunden, um endlich wieder Geld zu verdienen. Sie entdeckte im Internet die Protestaktion des Handels, die sich unter #wirmachenauf verbreitet hat und für den 11. Januar geplant war. Zehntausende Geschäftsbetreiber hatten ihre Teilnahme angekündigt. Alexandra Pervolesko öffnete ihr Lokal.