Nach Sturm auf Kapitol
Golf-Verbände rücken vom US-Präsidenten ab – keine Meisterschaften auf Trumps Golfplätzen

Sehen Sie im Video: Golf-Verbände rücken vom US-Präsidenten ab – keine Meisterschaften auf Trumps Golfplatz.

Donald Trump hat die nächste harte Kritik einstecken müssen – diesmal zwei scharfe Rügen aus der Welt des professionellen Golfsports, hier Archivbilder. Zwei der führenden Golf-Verbände kündigten an, dass sie nach der Stürmung des US-Kapitols zwei Golfplätze vorerst meiden wollten, die dem Präsidenten gehören. Am Montag teilte die PGA of America mit, dass sie dem Trump National Golf Club in Bedminster die PGA Championship 2022 entziehen werde, nachdem ihr Vorstand entsprechend abgestimmt hatte. Stunden später zog der Golfverband R&A nach und erklärte, dass er in absehbarer Zukunft keine Meisterschaften auf dem Trump-eigenen Golfplatz Turnberry in Schottland ausrichten werde. Turnberry in Schottland war bereits viermal Gastgeber der Open Championship, zuletzt 2009. Trump hatte das Anwesen im Jahr 2014 gekauft. Ein Vertreter von Trumps Organisation sagte, dort sei man „unglaublich enttäuscht“ vor allem über die Entscheidung der PGA of America. Man habe eine wunderbare Partnerschaft gehabt. Dies sei ein Bruch eines verbindlichen Vertrages. Zudem habe man seitens des Trump-Teams bereits viele Millionen Dollar in die PGA Championship im kommenden Jahr investiert. Dennoch werde Trump weiterhin das Golfspiel auf jeder Ebene fördern und auch künftig die besten Golfplätze der Welt betreiben.

Mehr

Für Donald Trump hat der Sturm auf das Kapitol nun auch…