In wenigen Tagen steht die Vereidigung des neuen US-Präsidenten an. Nach dem Angriff auf das Kapitol wächst die Angst vor weiterer Gewalt. Inmitten der Turbulenzen schmeißt noch ein Mitglied des Kabinetts hin. Und für Trump rückt ein Impeachment-Verfahren näher.

Nach der Erstürmung des Kapitols verschärfen die US-Behörden die Sicherheitsvorkehrungen für die anstehende Amtseinführung des künftigen Präsidenten Joe Biden.

Die Nationalgarde will zur Unterstützung der örtlichen Sicherheitskräfte bis zu 15.000 Soldaten in der Hauptstadt Washington zusammenziehen. Auch das Heimatschutzministerium kündigte am Montag eine Ausweitung der Sicherheitsmaßnahmen rund um die Vereidigung an. Hintergrund sind Befürchtungen weiterer gewalttätiger Proteste in den nächsten Tagen. Inmitten der turbulenten Lage erklärte der geschäftsführende Heimatschutzminister Chad Wolf seinen Rücktritt. Im Kongress treiben die Demokraten derweil ihre Bemühungen um eine Amtsenthebung des abgewählten Präsidenten Donald Trump mit allen Mitteln voran.

Aufgebrachte Trump-Anhänger hatten am vergangenen Mittwoch den Sitz des US-Kongresses teils mit brachialer Gewalt gestürmt. Die Sicherheitskräfte waren der Attacke der Randalierer nicht gewachsen. Nach dem Angriff auf das Kapitol wurde die Nationalgarde mobilisiert. Derzeit sind gut 6000 Soldaten im Einsatz. Mehr als doppelt so viele könnten es werden, um bei der Absicherung von Bidens feierlicher Vereidigung vor dem Kapitol am 20. Januar zu helfen. Rund…