Der französische Pharmakonzern Sanofi will den britischen Antikörper-Spezialisten Kymab übernehmen. Als Kaufpreis wurden zunächst 1,1 Milliarden Dollar vereinbart, wie Sanofi mitteilte. Weitere 350 Millionen Dollar sollen schrittweise fließen, wenn bestimmte Entwicklungsziele erreicht sind.

Kymab stehe für »eine womöglich erstklassige Behandlung bei einer Reihe von Immun- und Entzündungskrankheiten«, sagte Sanofi-Chef Paul Hudson. Insbesondere erhält Sanofi Zugriff auf den »vielversprechenden Antikörper« KY1005. Im vergangenen Jahr war dieser erfolgreich bei bestimmten Hauterkrankungen getestet worden.

Kymab-Chef Simon Sturge hofft auf eine Finanzspritze, um das eigene Produktangebot zu erweitern und neue Therapien zu entwickeln. Die Übernahme soll nach Angaben von Sanofi im ersten Quartal abgeschlossen werden.

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