Ostseepipeline
Maas skeptisch zu Schwesigs Hilfsaktion für Nord Stream 2

Manuela Schwesig (SPD, r), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, begrüßt vor der Sondersitzung des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern Torsten Renz (CDU), Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

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Eine Stiftung soll das von US-Sanktionen bedrohte Pipeline-Projekt Nord Stream 2 in Mecklenburg-Vorpommern voranbringen. Außenminister Maas setzt dagegen noch immer auf eine gütliche Einigung mit Washinton.

Bundesaußenminister Heiko Maas hat sich skeptisch zur Gründung einer Stiftung in Mecklenburg-Vorpommern geäußert, die den Weiterbau der Ostseepipeline Nord Stream 2 unterstützen soll.

«Es ist eine Entscheidung, die in Mecklenburg-Vorpommern getroffen worden ist. Es ist keine Entscheidung der Bundesregierung», sagte der SPD-Politiker am Montag während eines Besuchs in Kairo.

Die Landesregierung der sozialdemokratischen Ministerpräsidentin Manuela Schwesig will mit einer gemeinwohlorientierten Stiftung dazu beitragen, die von den USA angedrohten Sanktionen gegen an der Pipeline beteiligte Unternehmen auszuhebeln. Erwogen wird, durch die Stiftung Bauteile und…