»Es ist ermutigend zu sehen, dass so viele eine Leidenschaft und Begeisterung für die Teilnahme an einer Wahl gefunden haben, aber wir dürfen nicht zulassen, dass Leidenschaft in Gewalt umschlägt«, geht es in der Mitteilung der Ehefrau von Donald Trump weiter. »Unser Weg nach vorn besteht darin, unsere Gemeinsamkeiten zu finden und die freundlichen und starken Menschen zu sein, von denen ich weiß, dass wir es sind.«

Melania Trump drückte den Angehörigen der Toten im Zusammenhang der gewalttätigen Erstürmung des Kapitols ihr Mitgefühl aus – wobei sie aber zuerst die gestorbenen Teilnehmer nannte und erst dann die beiden Polizisten, von denen einer außerhalb des Dienstes starb.

Sie beklagte zudem, dass es im Zusammenhang mit den Ereignissen am Kapitol »anzüglichen Klatsch, ungerechtfertigte persönliche Angriffe und falsche, irreführende Anschuldigungen« gegen sie gegeben habe. Im Anschluss verurteilte sie die Gewalt. »Unsere Nation muss auf zivile Art und Weise heilen«, sagte die First Lady. »Ich verurteile uneingeschränkt die Gewalt, die am Kapitol unserer Nation stattgefunden hat. Gewalt ist niemals zulässig.«

Als Amerikanerin sei sie stolz darauf, dass es in den USA die Freiheit gebe, die eigenen Standpunkte äußern zu können, ohne Verfolgung fürchten zu müssen. Unterschiedliche politische Standpunkte dürften niemals die Grundlage für »Aggression und Bösartigkeit« sein.

Melania Trump nutzte ihre Erklärung auch, um kurz vor dem Ende der Amtszeit von Donald Trump am 20. Januar den Millionen Amerikanern zu danken, die sie und ihren Ehemann in den vergangenen vier Jahren unterstützten. »Es war die Ehre meines Lebens, als Ihre First Lady zu dienen.«

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