Hohe Infektionszahlen
Corona-Pandemie droht Neuwahl in Thüringen zu verzögern

Thüringens Kurzzeit-Ministerpräsident Thomas Kemmerich (FDP). Die für den 25. April anvisierte Neuwahl des Thüringer Landtages steht wegen der Corona-Pandemie auf der Kippe. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

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Nach der Wahl des Kurzzeit-Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich (FDP) 2020 verabredeten Linke, SPD, Grüne und CDU die Auflösung des Parlaments mit einer Neuwahl im April. Doch es werden Zweifel laut, ob das angesichts der Corona-Pandemie überhaupt machbar ist.

Die für den 25. April anvisierte Neuwahl des Thüringer Landtages steht wegen der Corona-Pandemie auf der Kippe.

Mit Blick auf die hohen Infektionszahlen sprach sich die Grünen-Fraktion dafür aus, eine Verschiebung der Parlamentsauflösung und damit der Neuwahl ins Auge zu fassen. Angesichts der Lage sei es ein «Gebot der Vernunft, auch über den bisher anvisierten Neuwahltermin neu nachzudenken», sagte Fraktionschefin Astrid Rothe-Beinlich am Montag.

Auch der SPD-Fraktionsvorsitzende Matthias Hey äußerte sich skeptisch, dass der angepeilte Neuwahltermin noch eingehalten werden kann. «Ich habe keinen Zweifel am Sinn einer Neuwahl…