Debatten vor dem Start
Handball-WM – oder: So kompliziert sind Großveranstaltungen in der Pandemie

Bereit für die Handball-WM: Die deutschen Handball-Nationalspieler Tobias Reichmann, Johannes Golla, Silvio Heinevetter, Andreas Wolf und Uwe Gensheimer

© Christof Koepsel/Getty Images

Lange Zeit verfolgten der Handball-Weltverband und die WM-Organisatoren den Plan, die Endrunde in Ägypten trotz der Corona-Krise mit Zuschauern auszutragen. Auf den letzten Drücker rücken sie doch noch davon ab. Fragezeichen rund um das Turnier bleiben aber.

Die Erleichterung der deutschen Handballer über den Fan-Ausschluss bei der WM in Ägypten war ebenso groß wie die Freude über den starken Auftritt im letzten WM-Test gegen Österreich. „Das ist eine sehr gute Nachricht für den Handball-Sport und seine Außenwirkung in den nächsten Wochen“, sagte Torwart-Oldie Johannes Bitter nach der mit 34:20 (19:5) gewonnenen Turnier-Generalprobe über die gemeinsame Entscheidung des Weltverbandes IHF und der WM-Organisatoren.

Nach einem Gespräch zwischen IHF-Präsident Hassan Moustafa und dem ägyptischen Premierminister Mostafa Madbouly sowie weiteren hochrangigen Regierungsvertretern des nordafrikanischen Landes wurde das geplante Zuschauerkonzept mit einer Auslastung von 20 Prozent der Hallenkapazitäten am Sonntagabend auch auf Drängen…