Mailand, Italien: Im Pflegeheim Giuseppe Ambrosio verbringen katholische Mönche aus dem Combonianer-Orden ihren Ruhestand. Das Heim ist eine der Stationen, die der italienische Fotograf Gianmarco Maraviglia auf seiner Recherche besuchte. Er wollte wissen, was die Pandemie in den Klöstern und kirchlichen Einrichtungen veränderte. Orte, vor allem von älteren Menschen bewohnt, die dem Virus wenig entgegenzusetzen haben. Wie leben sie in der Krise, wie schützen sie sich? Maraviglia traf dort zum Beispiel Pater Luigi, 98 Jahre. Er lebte 45 Jahre lang in Subsahara-Afrika, pendelte zwischen Eritrea, dem Sudan, Kenia, bevor er zurück nach Europa kehrte. Er spricht Italienisch, Englisch, Französisch, Kisuaheli.