von Christoph Fröhlich
09.01.2021, 10:15 Uhr

Heute vor 14 Jahren stellte Steve Jobs das erste iPhone vor. Das Gerät machte Apple nicht nur steinreich, sondern zum Taktgeber einer ganzen Branche. 

Steve Jobs ist am wichtigsten Tag seiner Karriere wie immer schlicht gekleidet, er trägt einen schwarzen Rollkragenpullover und eine Blue-Jeans. Und er fackelt nicht lange: Als er am 9. Januar 2007 die Bühne der Macworld-Konferenz betritt, kommt er gleich auf den Punkt. „Auf diesen Tag habe ich zweieinhalb Jahre gewartet“, sagt Jobs zu Beginn der Präsentation. „Hin und wieder kommt ein revolutionäres Gerät, das alles verändert.“ Und allen Anwesenden ist klar: Dieser Tag wird heute sein.

Doch Jobs führt die Anwesenden zunächst auf eine falsche Fährte. „Heute stellen wir drei revolutionäre Produkte vor. Das erste ist ein Breitbild-iPod mit Touchbedienung.“ Das Publikum applaudiert. „Das zweite ist ein revolutionäres Mobiltelefon.“ Der Saal tobt. „Und das dritte ist ein komplett neues Internet-Kommunikationsgerät, das einen Durchbruch bedeutet.“ Der Applaus wird verhaltener – kann das wirklich sein? Jobs wiederholt diese Aufzählung wieder und wieder, bis auch dem letzten Besucher im Moscone Center dämmert, was er kurz darauf ausspricht: „Das sind nicht drei separate Geräte, sondern nur ein einziges. Wir nennen es iPhone. Heute erfindet Apple das Telefon neu.“

Das…