Noch sind die Impfzentren bundesweit längst nicht ausgelastet, doch mit neuen Impfstoffen kann sich das bald ändern. Die Kommunen drücken aufs Tempo, aus Sorge vor Ausbreitung eines mutierten Coronavirus.

Der Deutsche Städtetag hat Bund und Länder zu mehr Tempo bei den Corona-Impfungen aufgefordert.

Städtetagspräsident Burkhard Jung sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Derzeit impfen überwiegend mobile Teams in Pflege- und Altenheimen. Das ist wichtig. Dadurch stehen aber die Impfzentren überwiegend leer. Hier muss die Impfkampagne zügig an Fahrt gewinnen.» Die Menschen setzten große Hoffnungen in rasche, flächendeckende Impfungen. «Diese dürfen nicht enttäuscht werden.» Vizekanzler Olaf Scholz sagte der dpa, noch gebe es nicht genügend Impfstoff, deshalb erscheine manches Impfzentrum möglicherweise zu groß. «Doch bald wird sich das ändern», betonte der Finanzminister.

An der Impfstrategie hatte es zuletzt große Kritik wegen bisher knapper Impfstoffmengen gegeben. Der Leipziger Oberbürgermeister Jung betonte: «Die kommunalen Impfzentren stehen bereit, in großem Umfang und rasch zu impfen. Pro Tag könnten dort bundesweit einige hunderttausend Menschen geimpft werden. Aber wir können erst richtig durchstarten, wenn mehr Impfstoff vor Ort ankommt.» Zuversichtlich stimme ihn, dass bald zwei Hersteller in großem Umfang liefern würden.

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