Schnörkellos schön
Vintage-Rennräder: Die wichtigsten Tipps rund um die edlen Retro-Bikes

Vintage-Rennräder sind seit Jahren auf dem Vormarsch. Und längst radeln nicht mehr nur Hipster auf den Retro-Bikes durch die Großstädte.

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Es braucht nicht viel Schnickschnack, um der Star auf der Straße zu sein. Viele Hipster und Hobbyradler schwören seit ein paar Jahren auf Vintage-Rennräder. Hier gibt’s die wichtigsten Tipps für Einsteiger und coole Gadgets, die das Nostalgie-Bike zum Superstar machen.

Im Grunde ist es mit Rennrädern wie mit einem Whisky. Je oller, desto doller. Mit einem kleinen Unterschied: Der feine Bourbon oder Single Malt rinnt durch die Kehle und irgendwann ist auch die edelste Flasche leer. An einem Stahlrenner aus den Kultschmieden der 1970er und 80er Jahre – Colnago, Pinarello oder Bianchi – um nur drei zu nennen, haben Radsportfans mit etwas Hang zur Nostalgie ein ganzes Leben lang Freude. Ja, die Oldtimer auf zwei Rädern wiegen einige Kilo mehr als das sündhaft teure Modell aus Kohlefaser, die Triathlonmaschine mit im Rahmen integriertem Trinksystem oder das Citybike mit der fancy 14-Gang-Nabenschaltung. Komfort geht mittlerweile auch anders. Trotzdem boomen die teils mehrere Jahrzehnte alten Drahtesel – längst nicht mehr nur in Großstädten wie Hamburg, Berlin oder München. Und auch die Repliken, die sogenannten Vintage-Rennräder, können sich meist sehen lassen.