Verzögerungen und Engpässe
Britische Unternehmen bekommen Brexit-Folgen zu spüren

Polizisten patrouillieren im Hafen von Larne. In Nordirland kommt es zu Engpässen bei Lebensmitteln. Foto: Peter Morrison/AP/dpa

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Der Ausstieg Großbritanniens aus dem Binnenmarkt und der Zollunion macht Unternehmen auf der Insel mehr zu schaffen, als es die optimistischen Äußerungen von Premier Boris Johnson erwarten ließen. Besonders die Fischer in Schottland fürchten um ihre Existenz.

Gut eine Woche nach dem Austritt Großbritanniens aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion zum Jahreswechsel machen sich die Folgen beim Warenverkehr bemerkbar.

Probleme gibt es vor allem für Exporteure von Fisch- und Meeresfrüchten, die für ihre Waren nun aufwendige Erklärungen für Bestimmungen über Zölle und Lebensmittelsicherheit ausfüllen müssen. Befürchtet wird, dass Verzögerungen bei der Lieferung der verderblichen Ware, die größtenteils für den Kontinent bestimmt ist, das Geschäft ruinieren. Der britische Premierminister Boris Johnson hatte nach dem Abschluss des nach seinen Worten «fantastischen» Handelspakts mit der EU versprochen, es werde keinerlei Handelshemmnisse geben.

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