Machtkampf in der CDU
Gesundheitsminister Jens Spahn prüft offenbar Chance auf Kanzlerkandidatur

In der Europäischen Union kann mit Impfungen mit einem zweiten Covid-19-Impfstoff begonnen werden. Die Europäische Kommission erteilte dem Vakzin des US-Biotechkonzerns Moderna am Mittwoch die finale Genehmigung. Zuvor hatte bereits die Europäische Arzneimittelbehörde EMA eine bedingte Zulassung für Personen ab 18 Jahren empfohlen. Nach dem Mittel von BioNTech und Pfizer das vor Weihnachten grünes Licht erhalten hatte, ist es der zweite in der Europäischen Union zugelassene Corona-Impfstoff. Deutschland erhält von dem neu zugelassenen Moderna-Impfstoff über die EU 50 Millionen Impfdosen, teilt ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums mit. Der Grund dafür, dass Deutschland so viele Impfdosen bekomme, liege darin, dass einige EU-Staaten keinen Impfstoff von dieser Firma beziehen wollten und deshalb der deutsche Anteil größer werde. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bekräftigte sein Versprechen, dass bis zum Sommer jedem Deutschen ein Impfangebot gemacht werden könne. „Die gute Nachricht: Es wird, so sich die Zulassungen ergeben, die sich aktuell abzeichnen, auch bei aussichtsreichen Impfstoff-Kandidaten, genug Impfstoff für alle in Deutschland geben, das sowieso schon mit Biontech und Moderna, und wir können, insbesondere wenn es darüber hinaus noch weitere Zulassungen gibt, allen in Deutschland im Sommer ein Impfangebot machen. Denn wir haben genug, mehr als genug Impfstoff bestellt, und zwar nicht nur von einem, sondern gleich von mehreren Herstellern, auch das ein strategischer Ansatz, den wir sehr bewusst gewählt haben, nicht auf ein Pferd nur zu setzen, sondern auf mehrere.“ Spahn wies erneut die Kritik am schleppenden Impfstart zurück. Es sei von…