Im Corona-Jahr 2020 wurden in deutschen Großstädten deutlich weniger Büroflächen vermietet. Über 33 Prozent sei der Büroflächenumsatz in sieben Metropolen zurückgegangen, teilte der Immobilienspezialist Jones Lang LaSalle (JLL). Er liegt nun bei 2,67 Millionen Quadratmeter.

Wegen der Unsicherheit in der Pandemie und der schwachen Konjunktur hätten Unternehmen Umzugspläne aufgeschoben oder eine Vertragsverlängerung für bestehende Flächen angestrebt, heißt es in der Mittelung weiter: »Je länger der Lockdown, desto weniger Vermietungen.« 

Am stärksten fiel die Bürovermietung demnach im Vorjahresvergleich in Stuttgart (minus 55 Prozent). In Berlin und München lag das Minus bei 25 Prozent. Da sich die Konjunktur zeitverzögert erholen dürfte und Unternehmen mit Einstellungen zögerten, rechnet JLL erst zur Jahresmitte damit, dass Vermietungen wieder anziehen.

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