Trotz Shutdown in vielen Ländern ist die Arbeitslosigkeit in der Eurozone gesunken. Im November fiel die saisonbereinigte Quote im gesamten Währungsraum von 8,4 auf 8,3 Prozent, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat mitteilte.

Gegenüber dem Vorjahresmonat lag sie jedoch 1,1 Prozentpunkte höher. Für die im Vergleich zum November 2019 höhere Arbeitslosigkeit ausschlaggebend sind offenbar die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Deren Folgen werden allerdings erheblich gedämpft durch weitreichende staatliche Unterstützungsprogramme, in Deutschland beispielsweise durch großzügige Regelungen zur Kurzarbeit.

Eurostat schätzt, dass in der Eurozone derzeit 13,6 Millionen Menschen arbeitslos sind. In der Europäischen Union sind es demnach 15,9 Millionen Personen.

Vergleichsweise geringe Werte bei der Arbeitslosenquote im November gab es in den Niederlanden (4,0 Prozent) und in Deutschland (4,5 Prozent). Die höchsten Werte verzeichneten Spanien (16,4 Prozent) und Griechenland (16,1 Prozent im September).

Icon: Der Spiegel