Trump um Schadensbegrenzung bemüht +++ Bei Ausschreitungen in Washington verletzter Polizist gestorben +++ Chef der für US-Kapitol zuständigen Polizeibehörde tritt zurück +++ Boeing zahlt wegen 737 MAX 2,5 Milliarden Dollar Strafe +++ Die Nachrichtenlage am Freitagmorgen.

Guten Morgen, liebe Leserin, lieber Leser,

für eine kurze Zeit hat uns Trump mit seinen Botschaften verschont, was in erster Linie daran lagt, dass Twitter und Facebook ihn vorübergehend gesperrt hatten. Doch jetzt hat sich der US-Präsident nach der Erstürmung des Kapitols in Washington durch seine radikalen Anhänger zu Wort gemeldet – in einer zweihalbminütigen Videobotschaft auf Twitter. Darin verurteilte er die eskalierten Proteste seiner Anhänger und versprach erneut, sich der Amtsübergabe an den gewählten Präsidenten Joe Biden nicht weiter in den Weg zu stellen. „Wie alle Amerikaner bin ich empört über die Gewalt, Gesetzlosigkeit und das Chaos“, sagte er und kündigte strafrechtliche Konsequenzen für die Randalierer an. Trump tat dabei gerade so, als habe er durch eine Rede nicht maßgeblich zu den beschämenden Ereignissen beigetragen. Und: „Eine neue Regierung wird am 20. Januar vereidigt werden“, führte er weiter aus. „Ich konzentriere mich nun darauf, eine reibungslose, geordnete und nahtlose Machtübergabe zu gewährleisten.“ Dem Land als Präsident zu dienen sei für ihn die Ehre seines Lebens gewesen.

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