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Göring-Eckardt: Regierung muss mehr gegen Infektionen bei der Arbeit tun

05.15 Uhr: Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt hat an die Bundesregierung appelliert, mehr zur Verhinderung von Corona-Infektionen am Arbeitsplatz zu unternehmen. »Vor allem Großraumbüros sind Risikogebiete«, sagte Göring-Eckardt den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) müsse deshalb »ein deutliches Signal an uneinsichtige Arbeitgeber« senden, die ohne dringende Notwendigkeit das Arbeiten von Zuhause aus verweigerten.

Die bisherige »halbherzige Bitte« der Bundesregierung an die Arbeitgeber, Homeoffice zu ermöglichen, reiche nicht aus: »Es muss endlich klargemacht werden, dass – wo immer es möglich ist – ein Recht auf Homeoffice gilt«, so die Grünen-Politikerin. Unternehmen, die ihren Mitarbeitern das Arbeiten daheim ohne dringenden Grund verweigerten, verletzten die Fürsorgepflicht und den Arbeitsschutz und riskierten ein Bußgeld.

»Es ist brandgefährlich, dass die Bundesregierung sich nicht traut, mehr zur Verhinderung von Infektionen am Arbeitsplatz zu unternehmen«, sagte Göring-Eckardt. Es dürfe nicht den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern überlassen werden, sich das Recht auf die Arbeit von Zuhause aus »mühsam zu erkämpfen«.

Australien verschärft Einreise- und Lockdown-Maßnahmen

04.50 Uhr: Zur Eindämmung der zuerst in Großbritannien aufgetretenen Variante des Coronavirus verschärft Australien die Einreise- und Lockdown-Bestimmungen. Vor Antritt eines Fluges nach Australien müssten Reisende nun einen negativen Corona-Test vorweisen, so Regierungschef Scott Morrison. Die Obergrenze für Einreisende werde in einigen Staaten bis zum 15. Februar um die Hälfte reduziert.

In Australiens drittgrößter Stadt, Brisbane, herrsche ab Freitagabend 18 Uhr eine…