Ende Dezember hat in Deutschland die Impfkampagne gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 begonnen. Mehrere Hunderttausend Menschen haben bisher eine Impfdosis erhalten. Das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) berichtet täglich über den Fortschritt. Aktuell meldet es:

Bislang wird in Deutschland nur der Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer verabreicht, demnächst dürfte der Impfstoff von Moderna hinzukommen. Beide Präparate haben gemein, dass sie ihre volle Wirkkraft erst nach der zweiten Impfung entfalten. Beim Biontech-Impfstoff liegen drei Wochen zwischen den beiden Impfungen, bei Moderna vier Wochen.

Die Bundesländer kommen unterschiedlich schnell mit dem Verabreichen der ersten Impfdosen voran.

Noch ist unklar, ob eine Impfung nur den Ausbruch der Lungenkrankheit Covid-19 verhindert oder auch die Ansteckung mit dem Virus. Letzteres ist die Voraussetzung, dass mit genug geimpften Menschen eine sogenannte Herdenimmunität erreicht wird. Das bedeutet, dass sich das Coronavirus dann nur noch sehr eingeschränkt verbreiten kann und auch ungeimpfte Personen weitgehend geschützt sind. Forscherinnen und Forscher gehen davon aus, dass beim Coronavirus mit einer Impfquote von etwa 60 bis 70 Prozent Herdenimmunität erreicht werden kann – vorausgesetzt die Impfung verhindert auch die Übertragung.

Bislang wird in Deutschland täglich nur eine fünfstellige Zahl an Impfdosen verabreicht. Das hat mehrere Gründe: Es gibt erste Lieferprobleme, noch haben nicht alle Impfzentren ihren vollen Betrieb aufgenommen und unter den ersten Impfberechtigten sind viele ältere Menschen, die sich nicht in einem Impfzentrum impfen lassen können, sondern von einem mobilen Impfteam besucht werden müssen.

Welche Personengruppen wann impfberechtigt sind, regelt die Impfverordnung. Demnach sind zunächst Über-80-Jährige an der Reihe, Menschen in Alten- und Pflegeheimen, deren Pflegekräfte wie auch medizinisches Personal, etwa auf Intensivstationen.

Zeitgleich mit Deutschland hat die…