Zahlen von Munich Re
Weltweite Schäden durch Naturkatastrophen gestiegen

Durch Hurrikan «Laura» beschädigte Häuser und Gebäude. Der Hurrikan war damals mit Windgeschwindigkeiten von teilweise über 200 Kilometern pro Stunde auf die Südküste des US-Bundesstaates Louisiana getroffen. Foto: David J. Phillip/AP/dpa

© dpa-infocom GmbH

In vielen Regionen der Welt hat die Häufigkeit und Intensität von Stürmen und Unwettern in den vergangenen Jahrzehnten zugenommen – mutmaßlich wegen des Klimawandels. 2020 lag im negativen Trend.

Die weltweiten Schäden wegen Naturkatastrophen sind im vergangenen Jahr gestiegen.

Rund um den Globus haben Stürme, Hochwasser, Erdbeben und andere Katastrophen volkswirtschaftliche Schäden von 210 Milliarden Dollar (rund 170 Mrd Euro)verursacht – nach 166 Milliarden im Vorjahr. Das haben die Fachleute des Rückversicherers Munich Re für den am Donnerstag veröffentlichten neuen Naturkatastrophenbericht des Unternehmens errechnet.

Besonders schwer getroffen wurden die USA, wo Hurrikane, Serien schwerer Gewitter und Waldbrände allein 95 Milliarden Dollar anrichteten – sechs der zehn teuersten Naturkatastrophen trafen die Vereinigten Staaten.