Jüngster Angriff
US-Behörden: Russland vermutlich hinter Hackerattacke

Die großangelegte Attacke war von der IT-Sicherheitsfirma FireEye aufgedeckt worden, die selbst Ziel der Hacker geworden war. Foto: Jenny Kane/ap/dpa/Symbolbild

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Nach Aufdeckung des massiven Einbruchs in Datennetze amerikanischer Behörden wiesen Experten schnell mit dem Finger in Richtung Moskau. US-Sicherheitsdienste folgen ihnen erst jetzt mit einem vorsichtigen «vermutlich». Schon damit fordern sie Präsident Trump heraus.

US-Sicherheitsdienste haben Russland offiziell als mutmaßlichen Urheber des jüngsten massiven Hackerangriffs auf amerikanische Behörden und Unternehmen bezeichnet.

Das Ziel des Einbruchs in die Datennetze sei nach bisherigen Erkenntnissen das Sammeln von Informationen gewesen, teilten in einer gemeinsamen Erklärung unter anderem die Bundespolizei FBI und der Abhördienst NSA mit. Zugleich sprachen sie mehr als drei Wochen nach Aufdeckung des Hacks von einem «fortlaufenden» Angriff, der noch untersucht werde. Man sei weiterhin dabei, das Ausmaß der Attacke zu verstehen.

Die Sicherheitsbehörden stellen sich mit ihrer Feststellung, dass «vermutlich» russische Hacker am Werk gewesen…