Frankreich wird Schlüsselland
Reifenhersteller Michelin will bis zu 2300 Stellen streichen

Für Michelin arbeiten weltweit rund 127.000 Beschäftigte in 170 Ländern. Foto: Nicolas Armer/dpa

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Der globale Reifenmarkt verändert sich grundegend und der französische Hesteller Michelin passt sich an. Es verlieren viele Menschen deswegen den Arbeitsplatz, aber der Konzern hat auch versprochen, neue Jobs ins Leben zu rufen.

Der französische Reifenhersteller Michelin will in den kommenden drei Jahren bis zu 2300 Stellen in Frankreich streichen.

Nahezu 60 Prozent des geplanten Abbaus sollen über freiwillige Vorruhestandsmöglichkeiten erreicht werden, der Rest über Abfindungsregelungen, teilte der Konzern mit Sitz in Clermont-Ferrand am Mittwoch mit. Bis zu 1100 Stellen seien in den Büros und bis zu 1200 in den Werken betroffen. Für den Reifenhersteller arbeiten nach eigenen Angaben mehr als 20.000 Menschen in Frankreich, weltweit sind es rund 127.000 Beschäftigte in 170 Ländern.

In den vergangenen zehn Jahren sei Michelin mit tiefgreifenden, strukturellen Veränderungen auf dem globalen Reifenmarkt konfrontiert gewesen, vor allem durch «den massiven Zustrom von Billigprodukten», hieß…