Corona-Krisenmanagement
Bayern sagt Faschingsferien ab – Söder wechselt Gesundheitsministerin aus

HINWEIS: Dieser Beitrag wird ohne Sprechertext gesendet. O-Ton Markus Söder (CSU), Ministerpräsident Bayern: „Aufgrund der Tatsache, dass es keine belastbare Situation gibt für die Zahlen und das Risiko derzeit, aufgrund der Tatsache, dass es mutierte Viren jetzt auch in Deutschland verstärkt gibt, müssen wir ganz klar machen, dass die Linie von Vorsicht und Umsicht absoluter Maßstab bleiben muss. Wir sollten konsequent bleiben. Wir sollten keine halben Sachen machen, sondern die klare Linie fortsetzen. Keine Experimente. Eines ist klar: Je weicher die Maßnahmen sind, desto länger dauern sie. Und je intensiver, desto besser wirken sie. Und möglicherweise am Ende auch kürzer. Weil es aber so ist, dass wir bei weitem nicht durch sind, müssen wir die jetzigen Maßnahmen verlängern und an einigen Stellen vertiefen. Das heißt ganz klar auch für Bayern wie im Bund beschlossen: Der Lockdown wird bis Ende Januar, Anfang Februar verlängert und an einigen Stellen vertieft. Zum Verlängern bis 31.1 gehören alle Maßnahmen, die wir bislang hatten, unter anderem auch die Ausgangssperre ab 21 Uhr, die übrigens gut funktioniert hat. Es geht nicht darum, Impfstoff zu bestellen, sondern es geht auch darum, die Bereitschaft zu erhöhen, sich impfen zu lassen. Wir spüren in den Pflegeheimen, die jetzt gerade alle geimpft werden, spüren wir eine relativ hohe Impfbereitschaft bei den Bewohnern. Wir spüren noch eine große Zurückhaltung bei – oder jedenfalls zum Teil – bei den Pflegekräften. In den Krankenhäusern ist das übrigens anders. In Bayern wird auch in den Krankenhäusern geimpft, also die entsprechenden Mitarbeiter dort, um ein hohes Maß an Schutz und Sicherheit zu…