Namensvielfalt
Alle Wetter! Hochs und Tiefs sollen in Zukunft auch Ahmed oder Hakim heißen

Wetterphänomene sollen diversere Namen bekommen (Symbolbild)

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Tiefdruckgebiete heißen Ulf, Hochdruckgebiete Rosamunde – und umgekehrt. Auf der Wetterkarte finden sich fast nur traditionelle deutsche Namen. Das soll sich nun endlich ändern.

Wetterphänomene – Hochs, Tiefs oder auch Stürme – haben mitunter ungewöhnliche Namen. 2021 wird es etwa Tiefdruckgebiete namens Siegbert, Ulf oder Quirin geben oder Hochs mit den Namen Lioba, Walpurga und Rosamunde. Aber auch Silvi oder Peter sind vertreten. Alle gemeinsam haben sie eins: Es sind sehr traditionelle – manchmal geradezu total veraltete – deutsche Namen.

Das fiel auch dem Verein „Neue Deutsche Medienmacher:innen“ auf. Und es gefiel den Mitgliedern nicht. Schließlich haben rund 26 Prozent der Deutschen einen Migrationshintergrund, und die meisten von ihnen heißen weder Peter noch Silvi oder Walpurga. Und so sehen sich rund ein Viertel der Menschen in Deutschland auf der Wetterkarte niemals vertreten.

Verein übernahm Namens-Patenschaften