Außerordentliche Hauptversammlung
Staat kann in großem Stil bei Reisekonzern Tui einsteigen

Flugzeuge von Tuifly parken am Flughafen Hannover-Langenhagen. Das Reiseunternehmen ist seit Beginn der Corona-Krise finanziell schwer angeschlagen Foto: Julian Stratenschulte/dpa

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Der deutsche Staat kann sich nach der Lufthansa nun auch in größerem Umfang an dem Reisekonzern Tui beteiligen.

Der deutsche Staat kann sich nach der Lufthansa nun auch in größerem Umfang an dem Reisekonzern Tui beteiligen.

Die Eigner des schwer von der Corona-Krise getroffenen Unternehmens stimmten am Dienstag mit großer Mehrheit einem entsprechenden Recht zum Umtausch von Vermögenseinlagen in Aktien zu. Damit ist der Weg für den Bund frei, mit insgesamt bis zu 25 Prozent plus einem Anteilsschein bei der Tui einzusteigen.

Das Unternehmen hatte seine Eigentümer zu einer außerordentlichen Hauptversammlung zusammengerufen, die wegen der Pandemie-Beschränkungen online ausgerichtet wurde. Dabei schufen die Aktionäre mehrheitlich die letzten formalen Voraussetzungen für eine größere staatliche Beteiligung.