Gebeutelter Reisekonzern
EU-Kommission genehmigt Milliarden-Staatshilfe für Tui

Ein Reisebüro von Tui in Greifswald. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

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Die Reise- und Tourismus-Branche ist besonders stark von der Corona-Krise betroffen. Der Bund griff dem Tui-Konzern deshalb bereits unter die Arme. Nun hat die EU-Kommission ein weiteres Hilfspaket genehmigt.

Die EU-Wettbewerbshüter haben deutsche Staatshilfen bis zu 1,25 Milliarden Euro für den schwer von der Corona-Krise getroffenen Reisekonzern Tui genehmigt. Das teilte die EU-Kommission am Montag in Brüssel mit.

«Tui wurde wie viele andere Tourismusunternehmen von der Coronakrise schwer getroffen», sagte die zuständige EU-Kommissionsvizepräsidentin Margrethe Vestager. Die deutsche Staatshilfe ist nach Auffassung der EU-Kommission «erforderlich, geeignet und angemessen», um eine «beträchtliche Störung im Wirtschaftsleben eines Mitgliedstaats» zu beheben. Der Staat werde «für das von den Steuerzahlern getragene Risiko eine hinreichende Vergütung erhalten und die Unterstützung mit Auflagen verbinden, um mögliche Wettbewerbsverzerrungen zu begrenzen», betonte Vestager.

Die Staatshilfe für den weltgrößten…