Der Däne Bo Svensson soll den FSV Mainz 05 als neuer Cheftrainer aus der Krise führen.  Einen Tag nach der 2:5-Niederlage beim FC Bayern teilten die Mainzer mit, der 41-Jahre alte Ex-Profi des FSV trete die Nachfolge von Trainer Jan-Moritz Lichte an, der vor der Jahreswende entlassen worden war. „Bo bringt alle Qualitäten mit, die wir uns für die Besetzung unseres Trainerpostens wünschen. Er weiß, wie sich unser Fußball anfühlen muss“, sagte der erst kürzlich nach Mainz zurückgekehrte Sportvorstand Christian Heidel.

Svensson ist nach Achim Beierlorzer, Lichte und Interimscoach Jan Siewert der vierte Trainer, der in dieser Saison auf der Bank der Mainzer Platz nimmt. Mit nur sechs Punkten aus 14 Saisonspielen steht der FSV auf dem vorletzten Tabellenplatz. 

Publikumsliebling

Als Spieler stand Svensson bei den Mainzern zwischen 2007 und 2014 unter Vertrag und bestritt 122 Pflichtspiele für den Verein. Der Verteidiger war damals Publikumsliebling. Nach dem Ende seiner Profikarriere arbeitete Svensson in Mainz zunächst als Co-Trainer unter Martin Schmidt und anschließend bis 2019 als Nachwuchscoach. Danach wechselte er zum österreichischen Zweitligisten FC Liefering.

Mit der Verpflichtung Svenssons haben die Mainzer die sportliche Führung komplett neu aufgestellt – und das mit Altbekannten: Neben Sportvorstand Heidel und jetzt Trainer Svensson kehrte auch der frühere Coach Martin Schmidt zum FSV zurück – als Sportvorstand. 

sn/ml (dpa, sid)