Ökonomen
Immobilienpreise steigen weiter, aber langsamer

Noch eingerüstete Neubauten sind zu sehen. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

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Nachdem im Zuge der Corona-Krise ein Ende des jahrelangen Immobilienbooms erwartet wurde, stiegen die Preise für Wohnungen und Häuser weiter. Die Pandemie werde jedoch wohl den Preiseinsteig ein wenig dämpfen.

Nach einem ungebrochenen Immobilienboom auch in der Corona-Krise rechnen Ökonomen mit etwas weniger Preisdruck im neuen Jahr. «Die Wohnungsmärkte in Deutschland sind überraschend robust», sagte Stefan Mitropoulos, Volkswirt und Immobilien-Experte bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). «Es ist kein Einbruch zu erwarten, eher eine Verschnaufpause.»

Die Pandemie werde wohl den Preisanstieg dämpfen. Statt Steigerungsraten von fünf bis sechs Prozent pro Jahr könnten sich Wohnungen und Häuser 2021 um vier Prozent verteuern.

Viele Experten hatten mit der Corona-Krise ein Ende des jahrelangen Immobilienbooms erwartet. Doch die Preise für Wohnungen und Häuser stiegen weiter – trotz des Einbruchs der deutschen Wirtschaft mit Millionen Kurzarbeitern und wachsender Arbeitslosigkeit. Im dritten Quartal verteuerten sich Immobilien um…