Der erste Samstag des Jahres in der Kölner Innenstadt: Wenige Menschen auf den Straßen. Geschäfte, Restaurants und Freizeiteinrichtungen sind geschlossen, ebenso Schulen und Kitas.  

Seit dem 16. Dezember gilt der verschärfte Shutdown, zunächst befristet bis zum 10. Januar. Angesichts anhaltend hoher Infektionszahlen rechnen viele mit einer Verlängerung.  

Sandra Breuer: 

»Ich finde, es ist die Gesundheit ist an erster Stelle, aber auf der anderen Seite, man sieht jetzt so viele auch im Bekanntenkreis, die wirklich rumrkrebsen und wirtschaftlich am Ende sind. Es ist schwierig. Also ich habe da auch keine eindeutige Meinung, weil ich einfach also ich wüsste es gar nicht. Ich denke, unsere Politiker wissen ja auch nicht viel mehr als wir. Insofern gibt’s für mich kein Ja oder Nein.« 

Georg Trommer: 

»Es ist ja immer eine Abwägung zwischen der Wirtschaft und zwischen der Gesundheit. Ich weiß nicht, ob ein weiterer Lockdown da unheimlich nutzt. Ich weiß aber und denke mir, dass zum Beispiel die Schulen sehr stark geschädigt werden durch einen weiteren Lockdown. Die guten Schüler schaffen das, die mittleren und schlechten eben nicht. Da geht ein ganzes Schuljahr verloren oder so.« 

Am 5. Januar wollen die Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Merkel darüber beraten, ob die Corona-Maßnahmen gelockert oder verlängert werden. Viele Mediziner sprechen sich bereits für eine Verlängerung aus. Es sei noch nicht absehbar, wie sich die erlaubten Kontakte über Weihnachten auf die Situation in den Krankenhäusern auswirken. Wirtschaftsexperten warnen vor langfristigen Folgen zu früher Lockerungen. Viele Bürger scheinen die Sorgen zu teilen.  

Martin Kuester: 

»Also so wie es im Moment aussieht, bin ich dafür, dass er verlängert wird, weil,ich sehe keinen Anhaltspunkt, dass irgendwie nicht zu verlängern, wenn die Zahlen doch eher stabil sind im Moment. Und irgendwie muss man da doch sehen, dass man die entsprechenden Risikogruppen und so weiter…